Die 2. digitale PIT-Projektvernissage

Abermals musste  die Plannung und die Durchführung aufgrund von COVID-19 angepasst werden. Obwohl von einer feierlichen Veranstaltung an der FH zu einem Online-Setting gewechselt werden musste, tat das der Stimmung keinen Abbruch und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Die Vernissage findet am 13. 01. 2022 via Teams & SharePoint statt. Die virtuellen Projektstände und die “Messestände” werden aktuell noch eingerichtet und pünklich zum Veranstaltungsbeginn freigeschalten.

Ablauf

Auftraggeber: adesso

Projektmitglieder: Omar Arefie, Daniel Huemann, Ilber Sadiku, Nimet Sahin, carlo Spinello, Tanja Wechselberger

Die adesso hat es sich als einer der führenden IT-Dienstleister zur Aufgabe gemacht, der richtige Partner bei der Umsetzung von innovativen Ideen, zukunftsfähigen Technologien und passgenauen IT-Strategien zu sein. In Anbetracht der stetig zunehmenden Nachhaltigkeit im Alltag war für uns das Projekt, in dem wir eine digitale Anwesenheitskontrolle 2.0 entwickelten, besonders attraktiv.

Nachdem Relevanz, Vorgehensweisen, Methoden und das Ziel erfasst waren, mussten wir die Segel doch noch neu ausrichten. Im Sinne der am Anfang aufgestellten Zielsetzung des Projekts konnte unter Zeitdruck ein ebenso nachhaltiges Produkt erzeugt werden. Ziel des Projektteams war die Optimierung des Anrechnungsprozesses, um zukünftig Kostensenkungen, Datensicherung sowie Reduzierung der Umweltbelastung gewährleisten zu können und schlussendlich ein userfreundliches digitales Anrechnungsformular zu implementieren.

Die größte Herausforderung lag in der Umstrukturierung neuer Projektziele und Projektrollen. Trotz Projektumstrukturierung und unausgewogener Teamfähigkeit wurde ein hervorragendes Produkt entwickelt. Regelmäßige Meetings waren essenziell, um den optimalen Projektverlauf zu gewährleisten.

Abschließen möchten wir mit folgendem Zitat: „Das Problem zu erkennen ist wichtiger als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.“ Albert Einstein, Physiker

Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Projektmitglieder: Moritz Altendorfer, Viktoria Balascy, Patricia Drexler, Alexander Dunkler, Christoph Fink, Daniel Gleicher

Studierende der Fachhochschule (FH) des Berufsförderungsinstituts Wien (BFI) entwickeln in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) einen Prototyp der Applikation „Termino“. Ziel des Kooperationsprojekts ist eine Erweiterung der bereits bestehenden Webapplikation für die Anwendung auf mobilen Endgeräten.

Das Problem der Terminfindung ist ein ausgesprochen häufiges. „Termino“ will dabei eine Alternative zu bestehenden Lösungen am Markt bieten. Mit Hilfe der App „Termino“ soll die Planung von Terminen mit Kolleg:innen, Kund:innen und Freund:innen, unter der Verwendung von möglichst wenigen Nutzerdaten, auf unterschiedlichen Endgeräten möglich sein. Die bereits bestehende Webanwendung ist aufgrund der verwendeten Technologien jedoch nur bedingt für die Verwendung auf mobilen Geräten geeignet. Aus diesem Grund hat sich das BMDW dazu entschlossen in Kooperation mit der FH des BFI Wien den Prototypen einer neuen Applikation mit zeitgemäßer Technologie zu entwickeln, welche neben der Nutzung auf Mobilgeräten auch eine Verbesserung der Barrierefreiheit und der User Experience ermöglicht.

Im Zuge der Durchführung des Projektes wurde der Fokus auf die Kernfunktionalitäten, der Terminerstellung und der Terminauswahl gelegt. Durch die hybride Herangehensweise mit der Verwendung des Scrum-Frameworks in der Umsetzungsphase, befand sich das Team im stetigen Austausch mit den Auftraggebern. Dadurch war es möglich, weitere Ideen und Verbesserungsvorschläge des Auftraggebers direkt in den Entwicklungsprozess aufzunehmen und sicherzustellen, dass der Prototyp den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht. 

Der Prototyp der „Termino“ App umfasst nach Fertigstellung des Projekts neben den Kernfunktionalitäten weitere Features wie eine Beispielhafte FAQ Seite, in der der Screenreader getestet werden kann und einen Homescreen, von dem aus man auf weitere Seiten innerhalb der App gelangt. Damit ist der Grundstein für eine erfolgreiche Neuentwicklung der „Termino“ Applikation für die Zukunft gelegt.

Auftraggeber: Erste Group

Projektmitglieder: Johannes Bachmann, Stephanie Habel, Richard Juhasz, Niksa Marinkovic, Sonia Puthenkalam, Georg Vögler

Das Projektpraktikum des Projektteams Sei Volpi begann bereits Anfang 2021 und wurde Ende 2021 erfolgreich abgeschlossen. Unsere Projektauftraggeber seitens der EGS (Erste Group Services) waren Herr Nikolaus Heinz und Herr Matthias Steiner. Herr Angelo Zoccola war unser Projektsponsor. Für dieses Projekt wurden vier Hauptziele und zwei Zusatzziele definiert, die im Projektlebenszyklus zu erarbeiten waren. 

Die Zusammenarbeit innerhalb des Teams fand aufgrund der omnipräsenten Pandemie hauptsächlich online via MS-Teams statt. Von 70 Meetings wurden nur vier in Präsenz abgehalten. Für die Kommunikation mit unseren Projektauftraggebern wurde das EGS interne MS-Teams genutzt, welches über einen virtuellen Zugang für uns bereitgestellt wurde. Unterstützend dazu wurde für den umfangreichen Informationsaustausch der E-Mail-Verkehr herangezogen.

Eines der Hauptziele des Projektes war das Analysieren und Darstellen des IST-Zustandes der Prozesse und Subprozesse der EGS. Um dies zu ermöglichen, wurden von der EGS unterstützend Expert:innen in den Bereichen Recon Analysten, Cube Business Analysten, Treasury, Frontoffice und Backoffice als Interviewpartner:innen bereitgestellt. Mithilfe von speziell zugeschnittenen Fragenkatalogen wurde das Fachwissen zu den verwendeten Programmen in den fünf Bereichen erfragt und für die Weiterverarbeitung dokumentiert, um diese anschließend visualisieren zu können.

Anschließend wurden die bereits dargestellten Prozesse auf Optimierungsmöglichkeiten und deren Sinnhaftigkeit untersucht. Dabei wurde auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Betracht gezogen. Die identifizierten Problematiken bei den Prozessabläufen oder dabei verwendeten Programmen wurden zusammengetragen, mit potenziellen Lösungsvorschlägen versehen und schlussendlich der EGS zusammen mit den Fragenkatalogen sowie Prozessanalysen überreicht.

Danksagung

Das Ziel unseres Projektes war die Analyse und Verbesserung der Prozesse und Abläufe innerhalb verschiedener Finanz-Programme. Eine Herausforderung war eine einmonatige Verzögerung des Projektes, dass durch einen erhöhten Workload im September und Oktober ausgeglichen werden konnte. Ein weiterer Rückschlag war unter anderem der Ausfall eines Projektmitgliedes, sodass die Rollen im Team teilweise neu besetzt werden mussten.  

Ein großes DANKE an die EGS insbesondere an Angelo Zoccola, Nikolaus Heinz und Matthias Steiner die uns als Auftraggeber und Mentoren zur Seite standen. Zudem möchten wir unseren Interviewpartnern und Interviewpartnerinnen danken, die sich Zeit genommen haben, über die Prozesse und Abläufe zu informieren. Ebenso danke an unseren Projektcoach Havelka Thomas für die durchgehende Unterstützung im Projekt-Life-Cycle

Projektauftraggeber: Fachhochschule des BFI Wien GmbH

Teammitglieder: Anna Seidl, Julia Zinöcker, Nico Portschy            

Das vorliegende Projekt ist ein Subprojekt des ERASMUS IMAGE Researching the City: Mapping Imaginaries Projektes (Erasmus-IMAGE), welches ein mehrjähriges, internationales und Erasmus+ gefördertes Projekt eines Konsortiums an Hochschulen aus Amsterdam, Barcelona, Lissabon, Paris und Wien ist. Jede Hochschule bringt einen eigenen Fachbereich ein, um virtuelle und internationale Studierendenprojekte durchzuführen. Der Fokus dieser Projekte ist die Analyse von Stadtteilen der fünf europäischen Städten, die als Peripherie wahrgenommen werden.

Das vorliegende IMAGE Projekt entstand aufgrund der Nachfrage nach einer effizienteren projektinternen Kommunikation innerhalb des Erasmus-IMAGE Projektes. Im ersten Teil des Projektes (Sommersemester 2021) wurden eklatante Schwächen festgestellt, die daraufhin reduziert werden sollten, indem ein, auf die Bedürfnisse der Studierenden und Kund:innen angepasstes Kommunikationskonzept erstellt wird. Die Defizite wurden anhand einer Bedarfsanalyse festgestellt. Im zweiten Teil des Projektes ging es um die Durchführung der Kommunikationsverbesserung, um das ganze Projekt effektiver und interessanter für alle Beteiligten zu gestalten.

Die größte Herausforderung durchlebte das Team im Sommersemester 2021, als innerhalb von drei Wochen drei ehemalige Projektmitglieder aus dem Projekt ausschieden. Somit halbierte sich die Anzahl des Projektteams innerhalb von kurzer Zeit. Daraufhin wurde versucht, diese Abgänge so gut wie möglich zu kompensieren, was dem Projektteam sehr viele Ressourcen abverlangte.  Im Wintersemester 2021 bekam das Projektteam zwei unterstützende Zugänge, um so eine Überlastung der übrigen Projektmitglieder zu verhindern.

Auftraggeber: milestone p.o.e. ag

Projektmitglieder: Andrei Duduleanu, Onur Sahin, Noemi Vance, Mathias Weisswasser

 

Die milestone p.o.e. ag ist ein Unternehmen, welches sich auf Projektmanagement für große Projekte bei Kund:innen in Österreich erfolgreich spezialisiert hat und Erfahrung von über 20 Jahren in diesem Bereich aufweist. Auch heuer ermöglichte die milestone p.o.e. ag Studierenden der FH des BFI Wien die Durchführung eines Projekts.
               
Auftraggeber dieses spannenden Projekts war Mag. (FH) Franz Hub, Gründer und einer der 3 Vorstände der milestone p.o.e. ag. Seitens FH BFI war Hr. Mag. Christian Steinreiber MA der Projektcoach des Projektteams. Das unter dem Namen milestoneWORLD laufende Projekt ist als Teil einer Projektkette zu sehen. Im Rahmen dieser Projektkette wurden schon im letzten Jahr an der FH BFI Wien Unterlagen erstellt, auf die das Projektteam 2021 aufbauen konnte.  So gab es unter anderem bereits ein Lastenheft und einige andere grundlegende Dokumente.

Triebkraft bei der Erstellung des Projekts milestoneWORLD war es, die Generationen Y und Z besser erreichen zu wollen. So sollen diese Generationen in der milestoneWORLD verschiedene neue Tools vorfinden, durch die sie sich explizit angesprochen fühlen. Ein Kalender in dem projektmanagementaffine Personen, die beispielsweise zertifiziert sind, Ihre Tätigkeiten eintragen, Rezertifizierungen besser koordinieren und Unterlagen und Projekte dokumentieren können, soll bei der Selbstorganisation unterstützend sein. Auch das Tool PM-Karriere soll den Mitgliedern der milestoneWORLD eine Möglichkeit bieten, selbst geleitete Projekte oder absolvierte Ausbildungen per Knopfdruck abzurufen.

Ziel des Projekts für das Projektteam 2021 war es, aus dem Lastenheft ein Pflichtenheft zu erstellen und dieses von milestone p.o.e. ag prüfen und abnehmen zu lassen. Des Weiteren sollte die milestoneWORLD technisch mittels CMS System implementiert werden und mit zumindest 2 Modulen erfolgreich implementiert und befüllt werden. Die Projektleitung entschied sich für die hybride Vorgehensweise, um traditionelle und agile Methoden bestmöglich für die jeweiligen Anforderungen nutzen zu können.

Im Laufe des Projekts kam es durch Ausfälle einiger Student:innen zu einer Projektkrise, zwei neue Teammitglieder konnten schließlich mit Hilfe des Projektcoaches eingebracht werden. Die beiden Student:innen der deutschen Fachhochschule Südwestfalen übernahmen umgehend die Verantwortung für diverse Designaufgaben und die Erstellung von Mockups und unterstützten das Team tatkräftig mit der Erstellung der Videos für die Projekt Vernissage 2021.

Für die Projektgruppe war es nicht nur eine sehr herausfordernde Zeit, in der es viele Tasks zu erledigen galt. Durch das Open Source Content Management System WordPress konnten die Teammitglieder interessante neue Aspekte der Programmiersprache kennenlernen. Und selbst durch die kurzfristige Projektkrise konnte jede:r bedeutende Erfahrungen sammeln, um ein Projekt dennoch erfolgreich abzuschließen.

 

Auftraggeber: PMA

Projektmitglieder: Darko Jankovic, Marin Juric, Lelica Milutinovic, Ivan Joel Sta. Maria, Merve Taskaya, ‘Jasmin Waltenberger, Simon Widrich

 

Im heurigen Projektpraktikum der FH des BFI Wien wurde das Projektteam um Darko Jankovic, Lelica Milutinovic, Ivan Joel Sta. Maria, Merve Taskaya, Jasmin Waltenberger und Simon Widrich durch die Projekt Management Austria (pma) beauftragt. Ziel war die Implementierung eines geeigneten RPA-Tools (Robotic Process Automation) in der pma.

Hierfür wurde im Sommersemester 2021 (4. Semester) begonnen, verschiedene RPA-Tools zu analysieren, zu vergleichen und einer Bewertung zu unterziehen. Die pma hat sich am Ende für das Tool “Power Automate” von Microsoft entschieden. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens wurde im Wintersemester 2021 (5. Semester) damit begonnen, einen von der pma gewünschten Prozess über dieses Tool zu optimieren. Es war der Wunsch den Prozess der Zertifizierungen zu automatisieren und nachhaltig zu verbessern. Konkret unterstützt unsere Implementierung bei der Ablage und Dokumentation der Zertifizierungen und greift nach Start des Workflows auf eine Excel Datei (diese Datei beinhaltet Informationen über die zuständigen Assessor:innen und Kandidat:innen) zu, erstellt anschließend Ordner am Sharepoint, vergibt Berechtigungen an die zuständigen Assessor:innen, loggt alle durchgeführten Schritte in einer Excel Datei und entfernt, nach einer von der pma gewünschten Zeit, die gesamte Ordnerstruktur. 

“Durch die Aufteilung unseres Projektteams in die Bereiche Projektmanagement und IT, konnten wir in ständiger Abstimmung für eine professionelle Umsetzung des Projekts sorgen”, meint Projektleiter Darko Jankovic in Bezug auf die Herausforderung, die Expertise der einzelnen Projektteammitglieder voll ausnützen zu können.

Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit bei unseren Projektauftraggebern Arkad Kuhnle und Alexander Vollnhofer, welche uns jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung standen und uns durch regelmäßiges Feedback bei der Abwicklung des Projektes unterstützten. Durch das von uns implementierte Tool, welches auch jederzeit auf andere Prozesse angewendet werden kann, wird die pma mit Sicherheit auch noch weitere Möglichkeiten zur Verbesserung von internen Prozessen finden. Wir sind froh und stolz, dass wir bei einem spannenden Thema wie der Robotic Process Automation mitwirken durften.

Auftraggeber: Raiffeisen Informatik

Projektmitglieder: Ajdin Filovic, Alexander Grabka, Christina Gumhalter, Ahmad Shah Haidari, Philipp Illetschko, Kristián Mrmus, Patrick Rauscher

 

Mittels einer agilen Projektzusammenarbeit konnte ein siebenköpfiges Projektteam von Studierenden der FH des Bfi Wien zusammen mit Experten der Raiffeisen Informatik Gmbh & Co KG (R-IT) im Zeitraum von 06.April 2021 bis 20. Dezember 2021 den Grundstein für eine Optimierung des Incidentmanagements legen.

Das Projekt mit dem Titel „Optimierung des Servicemanagements in der Raiffeisen Informatik“ wurde von den Projektauftraggebern Mate Bokan, Werner Öhlzelt und Harald Binder, sowie deren Stellvertreter, Michael Würzelberger, beauftragt. Ziel des Projektes war die Analyse des bestehenden Incidentprozesses und die Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen auf Basis der Ist-Analyse, um die Kund:innenzufriedenheit zu steigern und die Ticketverarbeitung noch effizienter zu gestalten.

Die Raiffeisen Informatik GmbH & Co KG ist ein Unternehmen der Raiffeisen Bankengruppe und verwaltet mit seinen rund 1000 Mitarbeiter:innen seit über 50 Jahren Infrastruktur und Technologie. Zu den Kund:innen zählen Primär- und Landesbanken sowie die Raiffeisen Bank International, zahlreiche Verbundunternehmen der Raiffeisen, UNIQA und Finanzdienstleister:innen.

Das siebenköpfige Studierendenteam besteht aus dem Projektleiter Patrick Rauscher und seinem Stellvertreter Philipp Illetschko sowie den Projektteammitgliedern Ajdin Filovic, Kristian Mrmus, Christina Gumhalter, Ahamad Shah Haidari und Alexander Grabka, welche projektinterne Verantwortungen übernommen haben.

Da die R-IT eine agile Arbeitsweise verfolgt und sämtliche Faktoren für eine agiles Mindset im Projektmanagement sprachen, wurde von den Studierenden das Framework Scrum mit einem integrierten Kanbanboard als Vorgehensmodell für die Umsetzung des Projekts gewählt.

Um den Istzustand des Incidentmanagements zu erfassen, waren, neben der Analyse von zur Verfügung gestellten Dokumenten, eine Vielzahl an Vorortterminen und Mitarbeiter:innengesprächen erforderlich, um die Arbeitsweise in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen des Servicedesks zu erfassen. Nach Abschluss der Analyse wurden Verbesserungspotentiale identifiziert und geeignete Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet, welche bei den Sprint Reviews präsentiert und diskutiert wurden. Abschließend konnte das finale Verbesserungskonzept am 20.12.2021 von den Auftraggebern abgenommen werden.

Die R-IT versucht in den kommenden Monaten die im Projekt gewonnenen Konzepte in den Prozess zu implementieren, um die Kennzahlen im Incidentmanagement noch weiter zu verbessern.

 

Auftraggeber: Raiffeisen Software

Projektmitglieder: Alabo Derefaka, Ahmed Elshal, Nadine Marouf, Philipp Meidlinger, Karim Nanaei, Doris Pannosch, Philipp Schreiner

 

Im Rahmen des Projektpraktikums wurde die Fachhochschule des BFI Wiens im Jahr 2020 von der Raiffeisen Software GmbH ersucht, eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema digitales Vertrauen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Österreich in der Altersgruppe der 14- bis 25-Jährigen zu erstellen. 

Die Umsetzung des Projektes erfolgte durch Studierende des Studiengangs Projektmanagement und IT, bestehend aus den Teammitgliedern Alabo Derefaka, Ahmed Elshal, Nadine Marouf, Philipp Meidlinger, Karim Nanaei, Doris Pannosch und Philipp Schreiner.

Die Raiffeisen Software GmbH gehört zur Raiffeisen Bankengruppe Österreich und bietet IT-Lösungen für Kund:innen des Raiffeisen-Sektors an. Um der fortschreitenden Digitalisierung und den damit verbundenen Anforderungen der Kund:innen gerecht zu werden, wurde bei der Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit auf folgende Fragestellungen eingegangen:

  • Wie können Organisationen oder Unternehmen digitales Vertrauen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufbauen?
  • Inwieweit vertrauen Jugendliche und junge Erwachsene verschiedenen Plattformen, Organisationen oder Unternehmen im Internet?
  • Wie hoch ist das Bewusstsein gegenüber Datenmissbrauch?

Zu Beginn wurden bereits durchgeführte Studien zum Thema digitales Vertrauen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen recherchiert, priorisiert und zusammengefasst. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienten als Grundlage für die Erstellung eines Fragenkataloges für eine Onlineumfrage. Bei der Aufstellung der Hypothesen wurde versucht, eine Korrelation zwischen einer erhöhten Vertrauenswürdigkeit und den Kriterien Marke, Ästhetik und Anzahl der Likes nachzuweisen.

Die Auswertung der Onlineumfrage und die Interpretation der Ergebnisse wurde im empirischen Teil der wissenschaftlichen Arbeit zusammengefasst. Auf Wunsch des Projektauftraggebers erfolgte zusätzlich die Einarbeitung der persönlichen Gruppenmeinung.

Das Projektteam möchte sich für die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Raiffeisen Software GmbH, vertreten durch Hrn. Mag. Franz Waldhofer, unterstützt durch OSSBIG Austria – Open Source Software Business Innovation Group, vertreten durch Hrn. Mag. Hahn, bedanken. Durch die tatkräftige Unterstützung bei der Weiterleitung der Links für die Onlineumfrage konnte ein überraschend hoher Rücklauf der Umfragebeantwortungen von fast 600 erreicht werden.

 

Auftraggeber: Sage DPW

Projektmitglieder: Manuel Bedic, Florian Bürbaumer, Aryuna Dorzhieva, Florian Hackl, Annette-Marie Hofians, Tamas Kovacs, Denise Ledholder, Anna Solodownikow

 

Neue Webapplikation bietet eine digitalisierte Form der Vernetzung zwischen Studierenden und Unternehmen in Bezug auf Abschlussarbeiten

In der Zeit von 13.03.2021 bis 26.12.2021 gelang es einer Gruppe von fünf berufsbegleitenden Studierenden eine bestehende Web Applikation zu aktualisieren und für ein mögliches Go-live vorzubereiten. Ziel dieser Arbeit war es, einerseits Student:innen im HR Bereich eine Möglichkeit zu bieten, Fragen an die arbeitende Bevölkerung zu stellen und um Unterstützung für ihre Abschlussarbeiten zu bitten. Für Firmen wollte das Projektteam eine Möglichkeit bieten, um mit interessierten Student:innen in Kontakt treten zu können.

Die Projektplanung und Projektumsetzung

Für die Durchführung des Projektes wurde eine hybride Form des Projektmanagements gewählt. Die Arbeiten wurden mittels mehrerer Sprints nach der Scrum Methode durchgeführt. Die Projektdokumentation wurde nach klassischen Ansätzen erstellt.

Der Start des ersten Sprints verlief holprig, da zwei der Mitglieder überraschenderweise das Team verlassen mussten und die Planung somit überarbeitet werden mussten. Herausfordernd war auch die Codeanalyse der Vorgänger-Projektgruppe. So wurde nach Abschluss von Sprint 1 im Team beschlossen eine völlig neue Web-Applikation zu entwickeln. Während die Projektleiterinnen den Zeit- und Ressourcenplan überarbeiteten, machten sich die Entwickler:innen ans Werk und vertieften sich in die neue Programmiersprache (React JS, NodeJS). Eine neue Oberfläche wurde mit Hilfe von Mock-ups erstellt und die den Anforderungen entsprechenden User Stories in Sprint 2 und 3 zeitgerecht implementiert.

Die Webapplikation im Überblick

Es wurden drei verschiedene Rollen vom Projektauftraggeber angefordert (Studierende, Unternehmen, SAGE-Admin). Studierende haben nach einmaliger Registrierung Zugriff auf die Hauptseite. Die Anforderungen inkludierten eine Fragenforum-Seite, Profilseite, sowie eine FAQ-Seite. Wenn die angemeldeten User:innen sich zum Fragenforum begeben, können diese dort eine Frage zu einem bestimmten Thema stellen.

Unternehmen werden nach einer Anfrage über E-Mail von einem SAGE-Admin als User angelegt. Nun hat die Firma die gleiche Ansicht wie die Studierenden und kann im Fragen-Forum alle Fragen einsehen und darauf antworten.

Der Admin verfügt über die Benutzerverwaltung und kann angelegte Profile bearbeiten oder löschen. Die Aufgabe des Admins besteht darin, die gestellten Fragen, bevor diese im Fragenforum veröffentlicht werden, freizugeben oder abzulehnen, falls diese bereits im Fragenkatalog beantwortet wurden. Des Weiteren hat er einen Gesamtüberblick aller gestellten Fragen, sowie deren Antworten.  

Über das Unternehmen und das Projektteam

Die Firma Sage, mit Sitz in Klagenfurt, beauftragte die Projektgruppe, bestehend aus Manuel Bedic, Aryuna Dorzhieva, Florian Hackl, Annette-Marie Hofians, Tamas Kovacs und Denise Ledholder im Rahmen der Ausbildung an der FH des bfi Wien, ihr bestehendes Projekt weiterzuführen.

 

Auftraggeber: TechTalk

Projektmitglieder: Ines Antunovic, Mariam Beile, Florian Cechak, Onur Cengeloglu, Luca Fichtenbauer, Felix Gombotz, Lukas Hoppel

 

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule des BFI Wien und der TechTalk GmbH startete im Frühjahr 2021 ein gemeinsames Projekt, dies wurde von 7 Student:innen des Studiengangs Projektmanagement und IT unterstützt.

Der Projektauftrag lautete: „Die Entwicklung einer Web-Applikation, welche die Methodik von Robotic-Process-Automation (RPA) übernimmt, mit dessen Hilfe Endkund:innen ohne Programmierkenntnisse selbst in der Lage sind, verschiedene Prozesse unter Verwendung eines visuellen Tools nach dem Drag and Drop Prinzip zu erstellen, auszuführen, abzuspeichern, zu importieren bzw. exportieren und diese gegebenenfalls auch zu bearbeiten bzw. zu löschen.“

Für die Vorgehensweise wurde gemeinsam mit dem Projektauftraggeber David Schiefer ein agiler Ansatz vereinbart. Dieser Ansatz wurde aus zwei Gründen gewählt: Einerseits, weil TechTalk generell agil arbeitet und andererseits, weil wir uns dafür entschieden, das Scrum Framework für unsere Umsetzung zu verwenden. Nichtsdestotrotz finden sich im Projekthandbuch auch einige traditionelle Elemente, wie verschiedene Analysen und ein Meilensteinplan. Diese wurden im Verlauf des Projekts mehrmals aktualisiert. Für die Abarbeitung des Product- sowie Sprint Backlogs wurde ein Kanban-Board verwendet. In diesem Kanban-Board wurden vor jedem Sprint die verschiedenen User Stories bestimmt, welche abgearbeitet werden sollen. Weiters wurden diese Stories nochmals in einzelne Tasks aufgeteilt.

Da für das Projekt Robo-Akte verschiedenste Aufgaben sowohl im Backend als auch im Frontend zu erledigen waren, wurde beschlossen, die Student:innen der FH des BFI Wien in zwei Gruppen aufzuteilen. Vier Personen wurden dem Backend-Team zugeteilt und drei Personen dem Frontend-Team. Im weiteren Verlauf wurde eine Person des Frontend-Teams als Testerin eingesetzt.

Projektendergebnis

Im Laufe des Projekts wurden die abgearbeiteten User Stories der beiden Teams am Ende jedes Sprints zusammengeführt und das Ergebnis überprüft. In der daraus entstandenen Webapplikation sind die Nutzer:innen in der Lage, verschiedenste Roboter zu erstellen, welche häufige Prozesse aus der E-Akte, wie zum Beispiel „Akte anlegen“, automatisiert erledigen können. Diese Roboter können auch in einer Schleife Aufgaben abarbeiten. Ebenso sind die Bots in der Lage, Daten aus externen Quellen zu extrahieren. Dadurch ist es den Endnutzer:innen möglich, mithilfe einer simplen Excel Datei verschiedene Prozesse aus der E-Akte zeitsparend sowie automatisch durchzuführen. Das Projekt Robo-Akte kann als Grundlage gesehen und in Zukunft durch weitere Automatisierungsschritte erweitert werden.

 

Auftraggeber: trenkwalder

Projektmitglieder: Yasser Al-Jassani, Yakup Altintop, Snezana Grujic, Selim Mantici, Alexander Rose, Martin Zwickl

 

Die Trenkwalder GmbH hat auch dieses Jahr wieder ein Projekt für die Studierenden der FH des BFI Wien ermöglicht. Die Trenkwalder Personaldienste GmbH mit Sitz im T-Center im 3. Wiener Gemeindebezirk ist ein Personaldienstleister und ein Tochterunternehmen der Trenkwalder Group AG. 2021 meldeten sich die FH des BFI Wien und Trenkwalder mit einer absoluten Neuigkeit in der Geschichte der Projektvernissage. Man machte aus einem kleineren Projekt ein großes, dass aus 2 Phasen bestand. Den Anfang machten die Studierenden des Masterstudiengangs Digital HR Management und angewandtes Arbeitsrecht, den zweiten Teil übernahmen die Studierenden des Studiengangs Projektmanagement und IT. Projektauftraggeberin war die wundervolle Eszter Obidal, hinzu kam unser Projektcoach Herr MA, MA, MBA Michael Deutsch, der uns wichtige Inputs gab.

Die Aufgabe, die den Studierenden der FH des BFI Wien von Trenkwalder übergeben wurde, hatte es in sich und ist in Zukunft ein sehr wichtiger Bestandteil für das Unternehmen. Umso mehr ehrt es uns Studierende, dass wir an einem so bedeutsamen Projekt teilnehmen durften.

Folgende Fragen stellte sich Trenkwalder vor einem Jahr, als der Projektauftrag mit der FH des BFI Wien abgestimmt wurde:

Haben wir die richtigen Kunden für 2030?

Die Methodik: Analysieren Sie unser Kund:innenportfolio und erstellen Sie ein ideales Portfolio von potenziellen Kund:innen, die die Welt im Jahr 2030 regieren können. Erläutern Sie Ihre Entscheidung über die ausgewählten Branchen.

Wird der richtige Kunde oder die richtige Kundin uns sehen und kennen?

Methodik: Analysieren Sie Trenkwalders Erscheinungsbild und machen Sie Vorschläge wie wir unsere potenziellen Kund:innen im Jahr 2030 ansprechen können! Welche Kommunikationskanäle sollten wir im Jahr 2030 nutzen? Sollen wir Inhalte auf TikTok oder eine Anwendung erstellen? Fragen Sie unsere Kolleg:innen nach ihrer Meinung!

Wie findet man die richtigen Kandidat:innen zu den richtigen Kund:innen?

Wie locken Sie Ihre Generation oder auch jüngere Menschen auf unser Jobportal, um sich zu bewerben? Analysieren Sie unser Erscheinungsbild aus Sicht der Kandidat:innen-Perspektive, vergleichen Sie es mit unseren Wettbewerbern und machen Sie Vorschläge, wie wir fit für 2030 werden!

Nachdem die Studierenden des Masterstudiengangs die theoretische Vorarbeit leisteten, ging es für uns PIT Studierende in den praktischen Teil. Hier lag das ganze Projekt über der Fokus auf einem 360 Grad View. Von Mystery Bewerbungen & Touchpointumfragen mit mehr als 100 Teilnehmer:innen bis hin zu einer kompletten Homepage, Konkurrenzanalyse von Trenkwalder + 6 Konkurrenten & einer Ausarbeitung der gefragtesten Performance Marketing Tools, alles wurde vom PIT PM Team beleuchtet.

Trotz der vereinzelten Verspätungen und der Verschiebung des Projektendes konnten wir mit Frau Obidal immer auf eine hilfsbereite, verständnisvolle & inspirierende Person bauen, durch deren Unternehmen und Projektauftrag wir uns weiter entwickeln konnten. Hierfür ein großes Dankeschön!

Auftraggeber: Waldviertler Heimatbund

Projektmitglieder: Ivan Bozic, Diana Davit, Mirko Kosovic, Sally Othman, Nadezhda Sabeva,
Ugochukwu Uwakwe,

 

Der Waldviertler Heimatbund ist ein 1951 gegründeter österreichischer Geschichtsverein, der sich der Erforschung der Geschichte des Waldviertels und Teilen der Wachau in Niederösterreich widmet. Der Verein versteht sich als Plattform, die heimatkundliche Forschung betreibt, ermöglicht und fördert. Er besitzt eine Bibliothek, organisiert wissenschaftliche Tagungen und veröffentlicht Forschungsergebnisse.

 

Das WHB-Projekt ist ein Studierendenprojekt der FH des BFI Wien. Das Projektteam, bestehend aus den „Projektmanagement und IT“-Studierenden Ivan Bozic, Diana Davit, Mirko Kosovic und Sally Othman, arbeitete im Rahmen ihres Projektpraktikums mit dem Waldviertler Heimatbund zusammen, um deren Bibliotheksseite zu bearbeiten.

 

Das Projekt umfasste unter anderem eine Evaluierung der gesamten Website des WHB, eine Marktrecherche über mögliche Bibliothekstools, den Aufbau einer neuen Artikelsuche inkl. Expert:innensuche und eine Einschulung für die Betreiber:innen der Bibliothek. Für die Durchführung wurde ein hybrider Ansatz gewählt. Bis auf die Implementierungsphase, die nach dem SCRUM Framework in dreiwöchigen Sprints durchgeführt wurde, wurden alle Phasen klassisch geplant und umgesetzt. SCRUM erlaubt eine klare Vorgabe der gewünschten Funktionalitäten mittels User Stories sowie Definitions of Done und gibt dem Team genügend Freiraum herauszufinden, wie diese am besten entwickelt werden kann. In den anderen Phasen bestand nicht der gleiche Bedarf an Flexibilität. Deshalb wurden diese klassisch geplant und umgesetzt. Daher wurde der Aufbau der Artikelsuche (inkl. Expert:innensuche) agil gestaltet und umgesetzt, während die Evaluierung, die Marktrecherche und die Einschulung klassisch geplant und umgesetzt wurden. Das Team konnte somit von den Vorteilen beider Vorgehensweisen profitieren und das Projekt erfolgreich abschließen.

 

Preisträger:innen – coming soon

Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder zwei Kategorien, um die besten Projektarbeiten zu ehren.  Aufgrund von Corona wurde das Format jedoch angepasst.

Während der Fachjurypreis wie gewohnt vergeben wurde, wurde für den traditionellen Publikumspreis eine kreative Lösung gefunden. Es gab die Chance auf den Titel “bestes projektvideo”. Hierfür wurden die Projektvideos auf YouTube hochgeladen und vom Publikum, der Fachjury und der PR-Abteilung der FH des BFI Wien ein Ranking erstellt.

Bestes Projektvideo
(von links nach rechts)

  1. Platz – Techtalk
  2. Platz – FH Image
  3. Platz – R-IT

Fachjurypreis – Vollzeit
(von links nach rechts

1. Platz – Techtalk

2. Platz – R-IT

ex aequo

2. Waldviertler Heimatbund

Fachjurypreis – Berufsbegleitend
(
von links nach rechts)

1. Platz – PMA

2. Platu – Trenkwalder

3. Platz – adesso